Mehr als 20 Verletzte nach Erdbeben in Japan
Ein Beben der Stärke 5,7 hat die japanische Präfektur Aichi erschüttert. Dort waren es die stärksten Erdstöße seit drei Jahrzehnten.
Bei einem nächtlichen Erdbeben der Stärke 5,7 in Japan sind mehr als 20 Menschen verletzt worden. Die Nachrichtenagentur Kyodo berief sich bei dieser Angabe auf örtliche Behörden.
Darüber berichtete Radio Svoboda am Sonntag, dem 8. November. In der Präfektur Aichi wurde seit 30 Jahren kein stärkeres Erdbeben registriert.
In Teilen der Präfektur fiel die Wasserversorgung zeitweise aus. Auf Bildern des japanischen Fernsehens waren zerbrochene Schaufenster sowie Glasscherben auf den Straßen zu sehen.
Die Meteorologiebehörde warnte vor möglichen starken Erdbeben in der folgenden Woche. Besondere Aufmerksamkeit gelte dabei den nächsten zwei bis drei Tagen. Bereits im Juli hatte ein Beben der Stärke 7,1 unter anderem Stromausfälle in Tausenden Haushalten, Brände und Schäden an Straßen, Brücken und Gebäuden verursacht.