Von den 2025 im deutschen Straßenverkehr Verunglückten waren 217.000 männlich und 156.100 weiblich. Darüber berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag, 2. November.

Der Männeranteil lag insgesamt bei 58,2% und nahm mit der Schwere der Unfallfolgen zu. Während 57,1% der Leichtverletzten männlich waren, betrug der Anteil bei Schwerverletzten 64,0% und bei Getöteten 73,6%. Bezogen auf die Bevölkerung verunglückten 526 Jungen und Männer je 100.000 Einwohner gegenüber 369 Mädchen und Frauen.

Besonders groß war die Differenz bei den 15- bis 20-Jährigen. In dieser Altersgruppe verunglückten 28.631 männliche Personen und damit 70,5% mehr als weibliche. Bei den Verkehrstoten standen 161 jungen Männern 32 junge Frauen gegenüber.

Männer verunglückten anteilig häufiger auf Motorrädern, Motorrollern und Fahrrädern. Zudem galten 56,1% der an Unfällen mit Personenschaden beteiligten Männer als Hauptverursacher, bei Frauen waren es 50,4%. Nicht angepasste Geschwindigkeit sowie Alkohol- oder Drogeneinfluss wurden bei männlichen Fahrern ebenfalls häufiger registriert.