Der kommissarische Leiter des Staatlichen Steuerdienstes, Jurij Konjuschenko, traf Vertreter des Rates des Unternehmensombudsmanns unter Führung von Anka Feldhusen. Darüber berichtete der Staatliche Steuerdienst am Donnerstag, 5. November.

Im Mittelpunkt standen die Steuerverwaltung, Belastungen für Unternehmen und gemeinsame Lösungsansätze. Konjuschenko erklärte, stabile Staatseinnahmen sollten durch ein systematisches Vorgehen gegen Missbrauch und nicht durch zusätzlichen Druck auf steuerehrliche Betriebe erreicht werden. Als Grundlage nannte er belastbare Analysen, eine umfassende Risikobewertung und eine faire Behandlung aller Steuerpflichtigen.

Erörtert wurden zudem Beschwerden über die Umsetzung von Gerichtsurteilen, gesperrte Steuerrechnungen und weitere praktische Fragen. Nach Angaben der Behörde ging die Zahl der dazu vom Ombudsmannsrat übermittelten Eingaben im Jahresverlauf deutlich zurück. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt.

Als weiteren Kooperationsbereich prüften beide Seiten die Steuermediation zur außergerichtlichen Beilegung von Konflikten. Gemeinsame Expertengruppen und der direkte Austausch sollen als Plattform für ausgewogene Lösungen fortgeführt werden.