Die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln hat in Deutschland 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Mit rund 241.000 Tonnen lag die Produktionsmenge 1,6 Prozent über dem Vorjahreswert von etwa 237.000 Tonnen.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte dies am Dienstag, 3. November, mit. Seit 2019, als 162.000 Tonnen hergestellt wurden, nahm die Menge um 48,4 Prozent zu.

Deutlich stärker erhöhte sich der Produktionswert. Dieser stieg binnen eines Jahres um 12,6 Prozent von rund 1,85 Milliarden Euro auf gut 2,08 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2019 betrug das Plus 137,6 Prozent.

Auch die Zahl der Hersteller markierte mit 72 Unternehmen einen Höchstwert. 2024 waren es 64 und 2019 noch 52. Erfasst werden unter anderem Brausetabletten, eiweißhaltige Trinknahrung sowie Zink-Kapseln; die Statistik berücksichtigt Betriebe von Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten.