Bei den US-Zwischenwahlen vom 3. November haben die Demokraten nach übereinstimmenden Medienprognosen die Mehrheit in beiden Kongresskammern errungen. Wie groß ihr Vorsprung im Repräsentantenhaus und im Senat ausfallen wird, ist während der weiteren Stimmenauszählung noch offen.

Darüber berichtete Radio Swoboda am Mittwoch, 4. November. Besonders schwer wiegen für die Republikaner Niederlagen in bislang verlässlich konservativen Staaten: In Texas setzte sich James Talarico durch, in Ohio gewann Sherrod Brown und in Maine schlug Troy Jackson die langjährige Senatorin Susan Collins.

Auch Michigan ging an die Demokraten. Abdul El-Sayed wurde dort als erster Muslim in den US-Senat gewählt. Hakeem Jeffries, bisheriger demokratischer Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, sprach von einem Erfolg für Amerika und gilt als aussichtsreicher Kandidat für das Amt des Sprechers.

Präsident Donald Trump erklärte, er werde das Wahlergebnis anerkennen und sei zur Zusammenarbeit mit der Demokratischen Partei bereit. Der neu gewählte 120. Kongress soll am 3. Januar 2027 vereidigt werden.