Deutsche Erzeugerpreise stiegen im September um 6,7 Prozent
Der Preisauftrieb auf Herstellerebene erreichte den höchsten Jahreswert seit März 2023. Besonders stark verteuerten sich Energie und Metalle.
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland lagen im September 2026 um 6,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Gegenüber August erhöhten sie sich um 1,9 Prozent.
Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag, 20. Oktober, mit. Ohne Energie gerechnet betrug der Anstieg binnen Jahresfrist 3,2 Prozent; im Monatsvergleich waren es 0,1 Prozent.
Energie verteuerte sich gegenüber September 2025 um 14,9 Prozent. Bei Mineralölerzeugnissen betrug das Plus 51,3 Prozent, wobei leichtes Heizöl 91,8 Prozent und Kraftstoffe 48,6 Prozent mehr kosteten. Erdgas in der Verteilung wurde um 15 Prozent teurer, Strom um 8,2 Prozent.
Auch Vorleistungsgüter verzeichneten mit 6,4 Prozent einen deutlichen Preisanstieg. Metalle kosteten 14 Prozent mehr, Kupfer und Halbzeug daraus sogar 31,4 Prozent. Verbrauchsgüter verbilligten sich dagegen um 1,8 Prozent, darunter Nahrungsmittel um 4,1 Prozent.