Auftragsbücher der deutschen Industrie legen im August zu
Der preisbereinigte Auftragsbestand des Verarbeitenden Gewerbes stieg im August 2026 gegenüber dem Vormonat. Die Reichweite blieb unverändert bei neun Monaten.
Die offenen Aufträge im deutschen Verarbeitenden Gewerbe haben im August 2026 real um 0,5 % gegenüber Juli zugenommen. Der Wert ist saison- und kalenderbereinigt; im kalenderbereinigten Vergleich mit August 2025 ergab sich ein Plus von 10,7 %.
Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlichte die vorläufigen Ergebnisse am Montag, 19. Oktober. Impulse kamen unter anderem aus dem Maschinenbau mit einem monatlichen Zuwachs von 0,5 % sowie aus dem sonstigen Fahrzeugbau mit 0,3 %. Bei Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen betrug das Plus 1,4 %.
Dämpfend wirkte die Automobilindustrie, deren Auftragsbestand um 0,4 % zurückging. Die Bestände aus dem Inland erhöhten sich um 0,4 %, jene aus dem Ausland um 0,5 %.
Bei Vorleistungsgütern wuchsen die Auftragsbücher um 1,1 %, bei Investitionsgütern um 0,2 %. Konsumgüter verzeichneten dagegen ein Minus von 0,1 %. Die Reichweite des gesamten Bestands verharrte bei 9,0 Monaten.