Deutsche Inflationsrate stieg im September auf 3,3 Prozent
Höhere Energiepreise haben die Teuerung in Deutschland auf den höchsten Stand des Jahres getrieben. Gegenüber August legten die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent zu.
Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im September 2026 um 3,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit beschleunigte sich die Inflation nach 2,9 Prozent im August und 2,8 Prozent im Juli erneut und erreichte den höchsten Wert seit Dezember 2023.
Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat die endgültigen Ergebnisse am Dienstag, 13. Oktober, mitgeteilt. Auch der Harmonisierte Verbraucherpreisindex erhöhte sich binnen Jahresfrist um 3,3 Prozent sowie gegenüber August um 0,6 Prozent.
Ausschlaggebend blieb die Energie: Ihre Preise stiegen gegenüber September 2025 um 14,9 Prozent. Kraftstoffe verteuerten sich um 37,1 Prozent, leichtes Heizöl sogar um 74,9 Prozent. Strom kostete dagegen 5,5 Prozent weniger, Erdgas war 2,8 Prozent günstiger.
Die Nahrungsmittelpreise nahmen lediglich um 0,4 Prozent zu, wobei Eier und frisches Gemüse deutlich teurer wurden. Dienstleistungen verteuerten sich um 2,7 Prozent. Die Kerninflation ohne Energie und Nahrungsmittel verharrte wie in den beiden Vormonaten bei 2,4 Prozent.