Tusk bekräftigt Europas Unterstützung für die Ukraine
Beim Europäischen Rat in Brüssel standen die Sicherheitsbedürfnisse der Ukraine und ihre Annäherung an die EU im Mittelpunkt. Polens Regierungschef forderte zugleich einen konsequenten Sanktionskurs gegenüber Russland.
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union berieten am 15. und 16. Oktober in Brüssel über weitere Hilfe für die Ukraine, Sicherheitsgarantien und die EU-Erweiterung. Darüber berichtet inPoland.net.pl am Freitag, 16. Oktober.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schilderte den europäischen Partnern die aktuelle Lage seines Landes und legte den Unterstützungsbedarf vor dem Winter dar. Die mögliche Eröffnung von Verhandlungsclustern mit der Ukraine und Moldau blieb bei dem Treffen besonders umstritten.
Polens Ministerpräsident Donald Tusk erklärte nach Gesprächen mit anderen europäischen Spitzenpolitikern, die Ukraine könne auf ihre Partner zählen. Er hatte vor dem Gipfel dazu aufgerufen, die Sanktionen gegen Russland nicht zu lockern und mögliche Verschärfungen zu prüfen.
Unter dem Leitgedanken „One Europe, One Market“ beschäftigte sich der Gipfel zudem mit der europäischen Industrie, Energiepreisen und Wettbewerbsfähigkeit. Weitere Beratungspunkte waren der EU-Haushalt für 2028 bis 2034, Verteidigung, Migration, hybride Bedrohungen und die Lage im Nahen Osten.