Polen zerschlägt Netzwerk für illegale Aufenthaltsgenehmigungen
Elf Verdächtige wurden festgenommen. Die Gruppe soll Scheinfirmen zur Legalisierung des Aufenthalts von Ausländern genutzt haben.
Der schlesische Grenzschutz hat in Polen eine organisierte Gruppe ausgehoben, die Ausländern mutmaßlich auf illegalem Weg Aufenthaltsgenehmigungen verschaffte. Bei dem Einsatz nahmen die Beamten insgesamt elf Personen fest.
Darüber berichtet inPoland.net.pl am Mittwoch, 30. September. Den Ermittlungen zufolge gründeten Mitglieder des Netzwerks Scheinfirmen, die als Grundlage für Aufenthaltsanträge russischer Staatsangehöriger und anderer Menschen aus postsowjetischen Ländern dienten.
Neben der Erstellung falscher Unterlagen prüfen die Behörden auch einen möglichen Zusammenhang mit Geldwäsche. Die Ermittlungen gegen die Beteiligten und zu weiteren Fällen dauern an.