Die deutschen Ausfuhren neuer Pkw sind in den ersten sieben Monaten 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,0 % auf rund 2 Millionen Fahrzeuge zurückgegangen. Der Exportwert sank um 8,9 % auf 73,5 Milliarden Euro.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte dies am Montag, 21. September, mit. Wichtigste Abnehmer waren das Vereinigte Königreich mit 258.000, die USA mit 245.000 und Italien mit 147.000 Fahrzeugen.

Mehr als die Hälfte der exportierten Neuwagen hatte einen Verbrennungsmotor, während reine Elektroautos einen Anteil von 28,1 % und Hybridfahrzeuge 19,2 % erreichten. Besonders stark brachen die Elektroautoexporte in die Vereinigten Staaten ein: Sie sanken um 56,1 % auf 25.000 Fahrzeuge.

Bei den Einfuhren zeigte sich die entgegengesetzte Entwicklung. Deutschland importierte rund 1,3 Millionen Neuwagen und damit 16,0 % mehr als im Vorjahreszeitraum. China rückte nach einem Plus von 120,9 % mit 175.000 Fahrzeugen zum größten Lieferland auf.