Region Lwiw legt Schwerpunkte für Energiesicherheit bis 2034 fest
Behörden, Kommunen und Energieunternehmen haben zentrale Vorhaben für eine widerstandsfähigere Versorgung erarbeitet. Die Ergebnisse sollen in die regionale Entwicklungsstrategie 2028–2034 einfließen.
In der Region Lwiw haben Fachleute und Vertreter von Behörden, Wirtschaft, Energiebranche und Kommunen über die künftige Absicherung der Energieversorgung beraten. Im Mittelpunkt standen die Eigenständigkeit lokaler Systeme sowie der Schutz wichtiger Dienstleistungen und Betriebe.
Darüber berichtete der Telegram-Kanal @people_of_action am Mittwoch, 28. Oktober. Organisiert wurde die Veranstaltung von der regionalen Staatsverwaltung Lwiw mit Unterstützung des Projekts Power4Just Transition, das die GIZ im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie umsetzt.
Als Schwerpunkte nannten die Beteiligten den Ausbau eigener und dezentraler Erzeugungskapazitäten, die Modernisierung der Wärmeinfrastruktur und eine breitere Mischung der Energiequellen. Hinzu kommen eine höhere Energieeffizienz und die stärkere Nutzung regionaler Gasvorkommen. Die Vorschläge sollen einen neuen Abschnitt der Entwicklungsstrategie der Region für die Jahre 2028 bis 2034 bilden.
Der erste stellvertretende Leiter der Regionalverwaltung, Andrij Hodyk, bezeichnete Energiesicherheit als Voraussetzung für funktionierende Kommunen, Unternehmen und öffentliche Angebote. Vize-Energieministerin Valentyna Moskalenko hob hervor, dass landesweite Ziele mit den Möglichkeiten vor Ort abgestimmt und belastbare Pläne für eine autonome Versorgung entwickelt werden müssten.