Drei Monate Untersuchungshaft nach Messerangriff in Warschau
Nach einer Attacke mit einem Hackmesser im Zentrum Warschaus wird gegen einen 37-Jährigen wegen versuchten Mordes ermittelt. Das Gericht ordnete drei Monate Untersuchungshaft an.
Ein 37 Jahre alter indischer Staatsbürger ist nach einem Angriff auf einen Passanten in Warschau für drei Monate in Untersuchungshaft genommen worden. Darüber berichtete inPoland.net.pl am Sonntag, 25. Oktober.
Der Vorfall ereignete sich am 22. Oktober gegen 12 Uhr in der Nowogrodzka-Straße unweit des Hotels Novotel. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, einen 58-Jährigen mit einem 17 Zentimeter langen Hackmesser an Kopf, Hals und Armen verletzt zu haben. Ein Gerichtsmediziner stufte die Verletzungen als mittelschwer ein.
Nach der Tat suchte die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften und Diensthunden nach dem Verdächtigen. Noch am selben Tag, nach 16 Uhr, nahmen Beamte ihn auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums im Stadtteil Wola fest.
Am 24. Oktober wurde dem Mann versuchter Mord zur Last gelegt. Er bestritt die Schuld und verweigerte sowohl eine Aussage als auch Antworten auf Fragen der Ermittler. Nach Darstellung der Anklagebehörde verhinderten die Abwehrhandlungen des Opfers die Vollendung der Tat.