Vertreter regionaler Behörden und Gemeinden kamen am 16. Oktober in der Staatsverwaltung der Region Odesa zu einer Arbeitssitzung zusammen. Im Mittelpunkt standen Kinder in schwierigen Lebenslagen und die Zusammenarbeit der für ihren Schutz zuständigen Stellen.

Der Telegram-Kanal @odesaoda berichtete am Montag, 19. Oktober, über die Beratungen. Besprochen wurden Schwierigkeiten auf kommunaler Ebene, konkrete Fälle verletzter Kinderrechte sowie die Anpassung bestehender Reaktionsabläufe an die geltenden gesetzlichen Vorgaben.

Valentyna Zozulia, Leiterin des ukrainischen Staatsdienstes für Kinderangelegenheiten, forderte klar abgegrenzte Zuständigkeiten und ein rechtzeitiges Eingreifen bei erkennbaren Risiken. Neben der Bewältigung akuter Krisen ging es auch darum, Familien frühzeitig zu unterstützen und mögliche Gefahren für Kinder zu verhindern.