Aus den Ergebnissen der Prüfungen flossen bereits mehr als 387,4 Millionen Hrywnja in den Staatshaushalt. Über weitere festgestellte Verpflichtungen liefen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch Abstimmungen.

Darüber informierte der Staatliche Steuerdienst der Ukraine am Montag, 19. Oktober. Häufig beanstandeten die Prüfer Verkäufe ohne ordnungsgemäß eingesetzte Registrierkassen, fehlende Warenbestandsunterlagen sowie Verstöße beim Handel mit verbrauchsteuerpflichtigen Produkten.

Bei einem Autohändler in der Region Mykolajiw fehlten Herkunfts- und Buchungsnachweise für 13 Fahrzeuge im Gesamtwert von mehr als 4,9 Millionen Hrywnja. Die Behörde stellte dort mögliche Sanktionen von ebenfalls über 4,9 Millionen Hrywnja in Aussicht. Ein Onlinehändler in der Region Lwiw musste wegen mangelhafter Warenbuchführung mit mehr als 292.000 Hrywnja rechnen.

Weitere Kontrollen betrafen Gastronomiebetriebe und Einzelhändler. In der Region Ternopil summierten sich die erwarteten Sanktionen in einem Baustoffgeschäft auf über 2,4 Millionen Hrywnja; in Poltawa und der Region Tscherkassy wurden Unregelmäßigkeiten beim Alkoholverkauf festgestellt. Die genannten Bußgelder waren noch nicht als endgültig vereinnahmte Beträge ausgewiesen.