Die deutschen Kommunen haben 2025 rund 429,7 Millionen Euro aus der Hundesteuer eingenommen. Damit lagen die Einnahmen 0,1 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres von 429,9 Millionen Euro, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch, 7. Oktober, mitteilte.

Im langfristigen Vergleich bleibt der Zuwachs deutlich: 2015 belief sich das Aufkommen noch auf 322 Millionen Euro. Innerhalb von zehn Jahren erhöhten sich die Einnahmen somit um 33,4 Prozent.

Da die Hundesteuer kommunal geregelt wird, unterscheiden sich Höhe und Ausgestaltung je nach Wohnort. Häufig spielen auch die Zahl der gehaltenen Hunde und deren Rasse eine Rolle. Aus einem steigenden Steueraufkommen lässt sich deshalb nicht unmittelbar auf eine wachsende Hundepopulation schließen.

Bei Hunde- und Katzenfutter schwächte sich der aktuelle Preisanstieg ab. 2025 verteuerten sich die Produkte gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent, während die Verbraucherpreise insgesamt um 2,2 Prozent stiegen. Seit 2020 legten die Futterpreise allerdings um 35,8 Prozent zu und damit erheblich stärker als die allgemeine Teuerung von 21,9 Prozent.