Die Geschwindigkeitsbeschränkungen für Starlink und das militärische System Starshield bestehen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fort. Bei Prüfungen im zivilen Bereich und nahe der Front sei die Verbindung weiterhin abgebrochen, sobald sich Terminals mit etwa 161 Kilometern pro Stunde bewegten.

Darüber berichtete Radio Svoboda am Freitag, 23. Oktober. Selenskyj sagte in einer Videoschalte mit dem Hudson Institute, eine technische Aufhebung des Limits sei möglich. Er erwarte entsprechende Schritte von SpaceX und der US-Regierung.

Die Störungen hatten in der Nacht zum 14. Oktober begonnen. Sie erschwerten dem Bericht zufolge den Einsatz von Angriffs- und Abfangdrohnen sowie Aufklärungs- und Logistikaufgaben. Der ukrainische Berater Serhij Beskrestnow erklärte, einzelne funktionierende Verbindungen bei höherem Tempo seien kein Beleg für eine generelle Freigabe.

Donald Trump hatte am 22. Oktober erklärt, Elon Musk habe den vollständigen Zugang für die Ukraine wiederhergestellt. Nach Kiews Widerspruch kündigte der US-Präsident an, die Angelegenheit zu prüfen und gegebenenfalls mit Musk zu sprechen. Parallel strebt die Ukraine eine Zusammenarbeit mit ICEYE und Nokia an, um eine alternative Satellitenkommunikation aufzubauen.